Im Juni 1997 wurde die Machbarkeitsstudie zum "Intergrierten regionalen Nahverkehrskonzept Breisgau-S-Bahn 2005" als Grundlage für die künftige Entwicklung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in der Region des Zweckverbands Regio-Nahverkehr Freiburg (ZRF) beschlossen und bildet zusammen mit den Ergebnissen der Weiterentwicklung zur Breisgau-S-Bahn 2020 den regionalen Nahverkehrsentwicklungsplan im Sinne des § 11 ÖPNVG Baden-Württemberg. Ein weiterer Ausbau und die optimale Vernetzung aller Nahverkehrsmittel (S-Bahn - Stadtbahn - Bus) mit schnellen Übergängen und kurzen Reisezeiten sollen Leistung und Attraktivität des ÖPNV maßgeblich steigern und ihn als echte Alternative zur Nutzung des Autos etablieren. Ziel ist ein vernetztes und vertaktetes Nahverkehrsangebot für die gesamte Region. Moderne und schnelle Fahrzeuge, ein Mehr an Verbindungen bei einem attraktiven Tarifangebot sind weitere wichtige Bestandteile des Gesamtprojekts.
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Die regionalen S-Bahn-Strecken als Basis:
Das Rückgrat des Konzeptes bilden die regionalen S-Bahn-Strecken, die zu einem 30-Minuten-Grundtakt ausgebaut werden sollen. Überall dort, wo es die Nachfrage erfordert, sollen die S-Bahnen - teilweise beschränkt auf die Hauptverkehrszeiten - auch in kürzeren Abständen von bis zu 15 Minuten fahren. Dafür ist auf anderen Streckenabschnitten mit Blick auf die Nachfrage ein Stundentakt ausreichend.
Ebenfalls ausgebaut und auf die S-Bahnen abgestimmt werden die Regionalbusse, Stadtbus-Systeme und die Stadtbahn in Freiburg gemäß dem Motto: "Zug und Bus aus einem Guss".
Der Ausbau des Angebotes auf den Regionalbuslinien wird durch einen Abbau und die Umschichtung von sogenannten Parallelverkehren erreicht: Gelingt es, das Angebot auf einer Schienenstrecke zu verbessern, können die bis dahin häufig noch parallel zu den S-Bahnen fahrenden Regionalbusse eingestellt und die so frei werdenden Leistungen eingesetzt werden, um die Zubringerlinien zu den S-Bahn-Linien auszubauen. Im Ergebnis profitieren nicht nur die Gemeinden an den Schienenstrecken von der Breisgau-S-Bahn, sondern auch solche Teile der Region, die nicht unmittelbar im Einzugsbereich einer Schienenstrecke liegen. Dieses Prinzip konnte zum Beispiel bereits mit großem Erfolg im Dreisamtal und entlang der Elztalbahn oder der Breisacher Bahn umgesetzt werden.
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Stadtbahnstrecken als Ergänzung:
S-Bahn-Strecken und Regionalbuskonzept werden ergänzt durch die sogenannten regional bedeutsamen Stadtbahnstrecken in Freiburg. Hierzu gehören das Großvorhaben „Stadtbahn in die nördlichen Stadtteile und nach Gundelfingen“ mit den Umbaumaßnahmen Stadtbahn Habsburgerstraße, Stadtbahn Komturplatz und Stadtbahn Zähringer Straße sowie die Stadtbahnverlängerungen Zähringen und Gundelfingen, die Stadtbahn Haslach, die Stadtbahnverlängerung Littenweiler und – mit längerfristiger Perspektive – auch die Stadtbahn St. Georgen.
Umfassenden Nutzen erlangt das Konzept Breisgau-S-Bahn allerdings insbesondere durch die zahlreich geplanten Verknüpfungspunkte zwischen S-Bahn, Bus und Stadtbahn sowie über eine Vielzahl von Park+Ride- und Bike+Ride-Standorten.
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Grenzen überschreiten:
Besondere Bedeutung innerhalb des Konzeptes besitzen zudem die Verbindungen im grenzüberschreitenden Schienenpersonen- nahverkehr (SPNV). So soll über einen Ausbau der Verbindung Freiburg-Müllheim-Mulhouse das Schienennetz der Region mit demjenigen im Elsaß verknüpft werden. Gleiches gilt - über die Rheintalschiene - für die S-Bahn-Verkehre im Süden (Regio-S-Bahn im Bereich Basel-Lörrach) und Norden (Ortenau-S-Bahn in Richtung Offenburg und Strasbourg).
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Am Anfang standen die Pilotstrecken:
In den Jahren nach 1997 konnten zahlreiche Maßnahmen im Bereich der sogenannten Pilotstrecken mit großem Erfolg realisiert werden. Zu den Pilotstrecken gehören die Breisacher Bahn, die östliche Kaiserstuhlbahn, die Elztalbahn und die regional bedeutsame Stadtbahn Haslach. Bauliche Maßnahmen an den S-Bahn-Strecken umfassten vor allem den barrierefreien Ausbau der Stationen. Zudem konnte das Fahrplanangebot deutlich ausgeweitet werden. Die Linien verkehren heute in der Regel im 30-Minuten-Takt, am Abend sowie an Sonntagen im Stundentakt.
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Weitere Strecken werden ausgebaut:
Während zu Anfang der Schwerpunkt auf dem Ausbau der Pilotstrecken lag, konnten in den letzten Jahren auch auf weiteren Strecken Maßnahmen – abschnittsweise oder auch punktuell – umgesetzt, zumindest aber in Angriff genommen werden. Hierzu gehören der westliche und der nördliche Abschnitt der Kaiserstuhlbahn, die Münstertalbahn oder auch die Stationen Teningen-Mundingen und Emmendingen an der Rheintalbahn.
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Die Fahrgastnachfrage steigt und steigt:
Die Maßnahmen auf den Pilotstrecken waren so erfolgreich, dass es zu einer starken Zunahme der Fahrgastnachfrage gekommen ist, die bereits seit mehreren Jahren zu Kapazitätsengpässen vor allem in den Hauptverkehrszeiten führt.
Dies ist einer der Gründe dafür, dass sich das Land Baden-Württemberg und der ZRF Ende 2007 in der „Freiburger Erklärung“ darauf verständigt haben, das Nahverkehrskonzept Breisgau-S-Bahn weiterzuentwickeln mit dem Ziel, ein nachfragegerechtes und vertaktetes SPNV-Angebot für die Region langfristig zu sichern. Hierzu soll der Betrieb auf allen Strecken im Verbandsgebiet des ZRF mit dem Ziel einer Inbetriebnahme im Dezember 2018 mit erweitertem Angebot neu ausgeschrieben und parallel dazu die Infrastruktur im notwendigen Umfang ausgebaut werden. Zur Vorbereitung und Begleitung der Ausschreibung und zur Koordinierung der erforderlichen Maßnahmen zum Ausbau der Infrastruktur wurde von Land und ZRF eine gemeinsame Arbeitsgruppe unter Einbindung der Eisenbahninfrastruktur- unternehmen (EIU) DB Netz AG, DB Station&Service AG, DB Energie GmbH und Südwestdeutsche Verkehrs AG (SWEG) gegründet.
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Das „Integrierte regionale Nahverkehrskonzept Breisgau-S-Bahn 2020“:
Das „Integrierte Regionale Nahverkehrskonzept Breisgau-S-Bahn 2020“ ist eine Fortschreibung der Breisgau-S-Bahn 2005 und umfasst wie schon das Ursprungskonzept neben dem Ausbau des SPNV-Netzes (S-Bahn- und Regionalexpress-Verkehre (RE)), auch die regional bedeutsamen Stadtbahnstrecken, die schrittweise parallel zum SPNV umgesetzt werden sollen, sowie ein Regionalbus-Konzept, mit dem diejenigen Bereiche der Region erschlossen werden sollen, die nicht unmittelbar im Einzugsbereich einer Schienenstrecke liegen. Regionalbus- und Schienennetz sind über Umsteigeanlagen an zahlreichen Stationen eng miteinander verknüpft.
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Eine Verkehrserhebung bringt neue Erkenntnisse:
Zur Aktualisierung der Nachfragestruktur im regionalen ÖPNV hatte der ZRF gemeinsam mit dem Regio-Verkehrsverbund Freiburg (RVF) Ende 2008 eine Verkehrserhebung im Verbandsgebiet durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Verkehrserhebung waren eine wichtige Grundlage für die im Rahmen der Nutzen-Kosten-Untersuchung des Konzepts Breisgau-S-Bahn 2020 notwendige Verkehrsprognose. Die Verkehrserhebung hat gezeigt, dass die Fahrgastzahlen im Verbandsgebiet in den Jahren 1999 bis 2008 um ca. 50 % zugenommen haben!
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Das Liniennetzkonzept wird beschlossen:
Im Juni 2009 wurde vom ZRF das Liniennetzkonzept für den künftigen Schienenverkehr in der Region beschlossen. Dieses Liniennetzkonzept - ergänzt um die regional bedeutsamen Stadtbahnstrecken und die entsprechenden Verknüpfungspunkte Bus-Schiene - wird als Gesamtnetzausbauprogramm bzw. Zielkonzept der Umsetzung des „Integrierten regionalen Nahverkehrskonzepts Breisgau-S-Bahn 2020“ zugrunde gelegt.
Allerdings umfasst dieses Zielkonzept eine Reihe von Maßnahmen im Bereich der S-Bahn, die erst nach dem viergleisigen Ausbau der Rheintalbahn realisiert werden können. Hintergrund ist die hohe Belastung der Nord-Süd-Achse, die dazu führt, dass Angebotsverbesserungen nicht in dem Umfang umgesetzt werden können, wie sie im Zielkonzept geplant sind. Zudem lassen sich Baumaßnahmen nur mit hohem Aufwand und damit teuer realisieren. Das Land und der ZRF haben daher die sogenannte Ausbaustufe 2018 definiert, die alle diejenigen S-Bahn-Maßnahmen umfasst, die unabhängig vom Ausbau der Rheintalbahn sind.
Bereits im Beschluss vom Juni 2009 war von einer Durchbindung der S-Bahnen von Breisach über Freiburg und Neustadt bis nach Donaueschingen ausgegangen worden. Der Landkreis Schwarzwald-Baar hat ein sehr großes Interesse an der Elektrifizierung von Neustadt bis Donaueschingen und hat zwischenzeitlich der Verlängerung der Linie bis zum Oberzentrum Villingen zugestimmt. Im Sommer 2011 wurde ein Vertrag über die Planung und Co-Finanzierung der notwendigen Ausbaumaßnahmen zwischen Neustadt und Donaueschingen zwischen dem ZRF und dem Landkreis Schwarzwald-Baar abgeschlossen.
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Nutzen-Kosten-Untersuchung:
Als Voraussetzung für eine Bezuschussung der Ausbaumaßnahmen durch Bund und Land musste anhand einer Nutzen-Kosten-Untersuchung, der sogenannten Standardisierten Bewertung, der gesamtwirtschaftliche Nutzen des Projekts Breisgau-S-Bahn 2020 nachgewiesen werden. Mit einem Nutzen-Kosten-Quotienten von 2,12 bescheinigte diese Bewertung dem Projekt, dass der Nutzen des S-Bahn-Ausbaus mehr als doppelt so hoch ist wie die Kosten. Das Projekt ist somit – auch im Vergleich mit anderen Vorhaben – in hohem Maße förderwürdig.
Als Ergänzung wurde abgeschätzt, wie hoch der Nutzen-Kosten-Quotient allein für die Maßnahmen ist, die – aufgrund der nicht vorhandenen Abhängigkeit vom viergleisigen Ausbau der Rheintalbahn – bis Ende 2018 realisiert werden können. Für diese Ausbaustufe 2018 ergab sich ebenfalls ein sehr günstiger Nutzen-Kosten-Quotient von 1,8 bis 1,9 und somit ebenfalls der Nachweis der Förderwürdigkeit.
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Startschuss zur Umsetzung der Breisgau-S-Bahn 2020 in zwei Stufen:
Am 18.05.2011 stimmte die Verbandsversammlung des ZRF dem Gesamtprogramm zum Ausbau des regionalen S-Bahn-Systems sowie der Ausbaustufe 2018 zu. Beide Stufen beinhalten als Bausteine eines integrierten Gesamtkonzepts auch den Ausbau von regional bedeutsamen Stadtbahnstrecken in Freiburg und des Regionalbus-Netzes.
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Ausbaustufe 2018:
Im Zuge der „Ausbaustufe 2018“ sind – nach entsprechendem Planungsvorlauf – Maßnahmen an allen Strecken des regionalen Schienennetzes vorgesehen. Die sichtbarsten Zeichen für die Fahrgäste werden dabei sicherlich der barrierefreie Ausbau der Stationen und die Elektrifizierung der Strecken sein. An einigen Stellen müssen zudem zweigleisige Abschnitte erstellt werden, in denen sich die zukünftig häufiger fahrenden S-Bahn-Züge begegnen können. Ein weiteres wichtiges Element ist die Anpassung der Signaltechnik.
In Betrieb gehen werden alle Maßnahmen der ersten Ausbaustufe im Dezember 2018. Abgestimmt ist das Ausbauprogramm auf das in Zukunft deutlich verbesserte Angebot auf den S-Bahn-Strecken in der Region: Das Land als zuständiger Aufgabenträger wird sämtliche Schienenverkehre in der Region ausschreiben mit dem Ziel einer Inbetriebnahme im Dezember 2018.
Neben dem Ausbau der S-Bahn sind Bestandteil der „Ausbaustufe 2018“ auch der Bau der Stadtbahnverlängerung Zähringen sowie die Erstellung zahlreicher Umsteigeanlagen zwischen dem Regionalbus und der Schiene, um eine bessere Verknüpfung der verschiedenen Angebote nach dem Grundsatz „Zug und Bus aus einem Guss“ realisieren zu können.
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Zweite Ausbaustufe:
Die zweite Ausbaustufe umfasst insbesondere solche S-Bahn-Maßnahmen, die aus technischen oder betrieblichen Gründen abhängig sind vom viergleisigen Ausbau der Rheintalbahn und daher nicht bis zum Jahr 2018 fertig gestellt werden können, sowie weitere regional bedeutsame Stadtbahnprojekte, wie die Verlängerung der Stadtbahn Littenweiler bis zum „Kappler Knoten“ mit einem direkten Umstieg auf die Höllentalbahn und die Stadtbahn durch Gundelfingen.
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Die Breisgau-S-Bahn 2020 nimmt Fahrt auf:
Am 18.05.2011 hat der ZRF mit der Deutschen Bahn AG eine Planungs- und Finanzierungsvereinbarung zum Ausbau der Elztalbahn und der Höllentalbahn östlich von Neustadt abgeschlossen. Zeitgleich haben ZRF und SWEG eine Rahmenvereinbarung über Planung, Bau und Finanzierung der erforderlichen Infrastrukturmaßnahmen auf der Münstertalbahn und auf der Kaiserstuhlbahn unterzeichnet. Nachdem bereits zuvor Planungsvereinbarungen für die Strecke Müllheim–Neuenburg, die Münstertalbahn und die „Ost-West-Achse“ Breisach-Freiburg-Titisee-Seebrugg abgeschlossen worden waren, stehen die Signale für die Planung sämtlicher S-Bahn-Strecken jetzt auf grün. Im Sommer 2011 wurde zudem eine Vereinbarung mit dem Land Baden-Württemberg über den Umfang und die Finanzierung des Angebots im Gebiet des ZRF unterzeichnet.
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Laufende Maßnahmen:
Münstertalbahn: Auf Grundlage der Planungsvereinbarung mit dem ZRF hat die SWEG die Entwurfs- und die Genehmigungsplanung für den Ausbau der Strecke (Stationen, Gleisbau, Signaltechnik, Elektrifizierung) erstellt. Das Planfeststellungsverfahren beim Regierungspräsidium wurde im Mai 2011 eingeleitet. Die sogenannte Offenlage der Planunterlagen fand bereits statt; derzeit werden die eingegangenen Stellungnahmen ausgewertet. Es wird davon ausgegangen, dass der Planfeststellungsbeschluss bis Ostern 2012 vorliegen kann. Nach Abschluss der erforderlichen Ausbauarbeiten könnte die Münstertalbahn mit verbessertem Angebot voraussichtlich Mitte 2013 in Betrieb gehen.
Müllheim-Mulhouse: Auf Basis der Planungsvereinbarung mit dem ZRF hat die DB AG die Entwurfs- und Genehmigungsplanung für den Ausbau der Strecke von Müllheim bis zur Grenze erstellt. Im November 2011 wurde das Planfeststellungsverfahren beim Eisenbahnbundesamt (EBA) eingeleitet; mit einem Abschluss wird Anfang 2013 gerechnet. Damit können die Ausbaumaßnahmen bis Ende 2014 abgeschlossen werden. Unabhängig davon soll aber bereits im Dezember 2012 der Verkehr zwischen Müllheim und Mulhouse mit bis zu 8 Hin- und Rückfahrten täglich aufgenommen werden.
Die Planung umfasst mit dem Ausbau der Station Neuenburg und Gleisbaumaßnahmen einschließlich Anpassung von Signaltechnik und Oberleitung ausschließlich Maßnahmen, die für den S-Bahn-Betrieb erforderlich sind. Diese nutzen in gewissem Umfang auch dem ab Dezember 2012 geplanten TGV-Verkehr ab / bis Freiburg.
Ost-West-Achse und Elztalbahn: Die Planungsvereinbarung mit der DB AG für den Ausbau der Strecken zwischen Breisach, Titisee und Seebrugg ("Paket 1") wurde im Dezember 2010, diejenige für die Elztalbahn und den Abschnitt Neustadt-Donaueschingen ("Paket 2") im Mai 2011 unterzeichnet. Zwischenzeitlich wurden die Strecken als Grundlage für die Planung vermessen. Für den Bereich der Drei-Seen-Bahn liegen zudem bereits erste Planungsergebnisse für die Stationen vor; für die übrigen Streckenabschnitte werden diese sukzessive folgen. Die Vorplanungsphase soll im Sommer 2012 abgeschlossen sein.
Stadtbahnverlängerung Zähringen: Am 15.12.2010 wurde der Planungs-, Bau- und Finanzierungsvertrag zur Umsetzung der Stadtbahnverlängerung Zähringen zwischen der VAG und dem ZRF unterzeichnet. Mit dem Bau wurde im August 2011 begonnen; voraussichtlich im April 2014 kann die neue Strecke zwischen dem heutigen Endpunkt an der Reutebachgasse und der Gemarkungsgrenze von Gundelfingen in Betrieb genommen werden.